
Es war einmal, vor langer, langer Zeit, … …da galt als Aufgabe der Wirtschaft die Versorgung des Volkes mit knappen Gütern. Ziel der privaten Betriebe war es, im Wettbewerb um das begehrteste Produkt dem Wohl des Volkes, dem Bedürfnis des Kunden zu dienen. Sogar nach dem Krieg und den Hungerjahren des Nachkriegs war dies eine Selbstverständlichkeit. Erst in den 1980er-Jahren setzte der Neoliberalismus die Wirtschaftsdoktrin durch, Zweck und ausschließliches Ziel jedes Unternehmens müßte die Profitmaximierung sein. Heute ist dieser absurde Unfug Voraussetzung und Axiom der Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre.
Dienende Funktion der Wirtschaft? Das war einmal!
Unternehmer und Arbeitnehmer waren früher gehalten, die Aufgaben der Wirtschaft in Gemeinschaft zu lösen, zum Wohle der an der Produktion Beteiligten und des Nutzens für die Kunden, bzw. seiner Bedürfnisse und Wünsche. Statt Klassenkampf gab es Schiedsstellen. Die Profitmaximierung dient dagegen der Ausbeutung aller Beteiligten zugunsten der Konzerne, zuletzt der Finanz-Oligarchen. Sie führt zur Verarmung breiter Volksschichten, Betrug am Kunden durch Verwendung ungeeigneten, aber billigen Ausgangsmaterials und durch geplanten Verschleiß, schließlich auch zu Umweltschäden und vor allem zu überhöhten Verkaufspreisen für minderwertige Produkte (Joseph Beuys, 1985: „.…. Wirtschaftssystem … nur vom Profit getrieben! 90 % der Produkte sind Schund!“).
Ein gut geführtes Unternehmen, das notwendige knappe Güter herstellt, erzielt Gewinn. Gewinn ist für ein Unternehmen gut und richtig, er ist überlebensnotwendig. Es ist aber ein großer Unterschied, ob ein Betrieb als Ergebnis der Unternehmensführung Gewinn erzielt, oder, ob dem Ziel der Profitmaximierung alle anderen Überlegungen untergeordnet werden.
Besondere Verantwortung der Pharmaindustrie
Die blindwütige Profitgier als oberstes Wirtschaftsprinzip richtet in allen Sparten verderblichen materiellen Schaden an. Aber geradezu mörderisch wirkt sich das Dogma in der Lebensmittel- und in der Pharma-Branche aus. Denn da geht es um die ‘Wurst’, um Gifte, um Mangel- und Zivilisationskrankheiten, um eine adäquate Versorgung des Gehirns (https://pluriversum.info/sie-lassen-unser-gehirn-verhungern-dr-gunther-kuemel), also um die Gesundheit und um ein Alter in geistiger Klarheit.
Ein Viertel aller Ausgaben der Pharma-Konzerne fließt in die Werbung und „Marketing“, weit mehr als die Forschung zugeteilt erhält. Denn es geht weniger darum, daß der Arzt notwendige Medikamente dieser Firma verschreibt, sondern darum, Gesunden jene Produkte zu verkaufen, die den höchsten Profit bringen und ihnen zumeist gar nichts nützen: Profit geht vor Gesundheit!
Credo der Pharmaindustrie: Es gibt keine gesunden Menschen!
Dafür gibt es zahlreiche Beispiele. Gewinnträchtig sind Krankheiten oder Unpäßlichkeiten, die immer wieder auftreten, erst recht chronische Leiden, auch werden immer neue Krankheiten einfach erfunden. Am allerbesten läuft der Profit, wenn Präparate an Gesunde verkauft werden, ihre Zahl überwiegt ja bei weitem die der Kranken. Dies gilt für die Schönheits-, „Wellness-“, Abführpräparate. Vor allem aber sind die Impfstoffe der Clou dieser Überlegung. Als die Welt der Wirtschaft noch in Ordnung war, war es ein Segen, daß gegen Pocken, TBC oder Tollwut oder Kinderlähmung Impfungen entwickelt wurden. Der Mißbrauch durch Profitmaximierung wird daran sichtbar, daß bei Säuglingen und Kleinkindern noch 1970 eine einzige Impfung ausreichte, heute ist das Sechsunddreißigfache vorgeschrieben. Wie sehr der Staat den Profit der Konzerne fördert, ist besonders gut an den angeblich „sicheren und effektiven“ Impfungen gegen das manipulierte Erkältungsvirus COVID19 zu sehen, die weder das eine noch das andere waren.
Die Pharmakonzerne sind ausschließlich an der Profitmaximierung interessiert und absolut nicht an der Gesundheit ihrer Kunden. Ja, noch schlimmer: Ihre Maßnahmen nehmen in vielen Fällen vermeidbare Krankheit in Kauf, nur um teure, unnütze „Medikamente“ verkaufen zu können: „Halt Du sie dumm, und Du sie arm, wir halten sie krank!“
Gesundheitsprävention? Nein danke!
Eines der Beispiele dafür ist der Feldzug gegen die preiswerten Vitamin D3-Präparate. Das Vitamin kommt in der üblichen Nahrung nur unzureichend vor und kann in unseren Breiten bestenfalls in den Sommermonaten durch Sonnenstrahlen in der Haut erzeugt werden. Vitamin D tritt bei Stoffwechselkrankheiten in Effekt, schützt Herz und Kreislauf und sorgt neben vielen anderen Regelfunktionen für geistige Gesundheit, vor allem aber hält es das Immunsystem in Schuß.
Bei 40% der in Europa Lebenden beträgt der Gehalt im Blut nur ein Zehntel des Optimalwertes, im Herbst und Winter sinken die Werte weiter ab. Daher treten mangels intakter Immunabwehr in jeder kalten Jahreszeit die „Saisonalen Erkältungskrankheiten“ auf. Für die Pharmaindustrie ist das wie Weihnachten für den Handel. Alle Jahre wieder können Tonnen von überteuerten Hustentropfen, Halswehtabletten, „Grippepastillen“ und von unwirksamen „Immunpräparaten“ verkauft werden. Manche Menschen leiden ja mehrmals pro Jahr an saisonalen Infekten. Wer dagegen auf seinen Vitaminspiegel achtet, wird jahrzehntelang nicht davon betroffen. In südlichen Ländern hat die Sonne auch im Winter die Kraft zur Vitamin D-Synthese: Daher gibt es dort keine jahreszeitlichen Schwankungen in der Vitamin-Versorgung und entsprechend keine Saisonalität der banalen Erkältungen. Würden die „banalen, saisonalen Infektionen“ durch einen ausreichenden Vitamin D-Siegel vermieden, würden die Krankenkassen Hunderte von Millionen an Krankengeld und teuren Mittelchen zur Symptombekämpfung einsparen, und die Beiträge könnten erheblich gesenkt werden. Die weitverbreiteten Winterdepressionen sind ebenfalls durch das saisonale Abfallen des Vitaminspiegels bedingt. Zudem schaltet ein leistungsfähiges Immunsystem Krebszellen vielfach schon bei ihrer Entstehung aus. Das Dt. Krebsforschungszentrum hat festgestellt, daß in der BRD jährlich 30.000 Krebspatienten nicht zu sterben brauchten, wenn denn ihr Blutgehalt an Vitamin D ausreichend gewesen wäre. Und an Covid19 sind jene schwer erkrankt oder sogar gestorben, die niedrige oder sehr niedrige Blutspiegel an Vitamin D aufwiesen.
Vitamin D – der Endgegner der Pharmaindustrie
Eine durch preiswerte Nahrungsergänzung gesunde Bevölkerung trägt zur Profitmaximierung der Konzerne nicht bei. Zu den Methoden der „Vitamin D-Verschwörung“ (Titel der Monographie des Alethia Research Institutes) gehören v.a. aus dem üppigen Werbebudget finanzierte „wissenschaftliche Studien“, die mit Absicht so fehlerhaft angelegt sind, daß sich die positiven Effekte nicht abbilden. Obwohl sehr viele echte wissenschaftliche Arbeiten den Nutzen normaler (anstatt „üblicher“) Vitaminspiegel klarnachweisen, werden die bezahlten Studien dann in der (von Inseraten abhängigen) Presse hochgespielt.: Vitamingaben seien „unwichtig“, „vollkommen nutzlos“, das (essentielle!) Vitamin habe „gar keine positiven Effekte“, Gesundheitsbewußtsein sei ohnehin „rechtsradikal“, und obendrein bestünde ja stets die „Gefahr der Überdosierung“. Dabei liegt die Toxizitätsgrenze um den Faktor 100-1000 über der Maximaldosis. Anstatt für das „Wohl des Deutschen Volkes“ (GG, Art. 56) zu arbeiten, entwerfen interessengeleitete staatliche Stellen dann „Leitlinien“ für die Ärzte aus, die infolge viel zu niedriger Dosierungen das Pharma-Eldorado der „Saisonalen Infekte“ aufrechterhalten. Vitamin D-Mangel ist die gewollt verursachte Volksseuche unserer Tage!
Ganz ähnlich verlief die Kampagne gegen das essentielle Spurenelement Lithium, das bereits in Mikrodosen die geistige Leistungsfähigkeit entwickelt und bis ins hohe Alter aufrechterhält. Lithium kommt in vielen Heilquellen vor, etwa in Römer Brunnen, Bad Vilbel. In den USA galten solche Heilwasser als „Stimmungsaufheller“. Bald wurde klar, daß Lithium im Zentrum vieler wichtiger Regelvorgänge im Stoffwechsel steht. Aber da die benötigten Mikrodosen einen (allerdings lebenswichtigen) Pfennigartikel darstellen, bemühen sich die Konzerne mit Milliardenaufwand, teure Medikamente zu entwickeln, die die einzelnen Funktionen von Lithium abdecken können. Es gelang der Pharmaindustrie, die Versorgung der Bevölkerung mit dem billigen Element zu blockieren, indem sie ein staatliches Verbot des Verkaufs als Nahrungssupplement erwirkte. Dieses absurde Verbot gilt mittlerweile EU-weit und die Konzerne verfolgen weiterhin ihre Suche nach sündteuren und unnützen Mimetika.
Pharmaindstrie: nicht endende Liste von eklatantem Fehlverhalten
Die Haltung der Konzerne und deren Einfluß auf wissenschaftliche Literatur, Staat und Ärzteschaft zeigt sich beispielhaft
- am vielversprechenden Autismus-Medikament „Leucovorin“, das nicht mehr patentierbar und daher zu einem niedrigen Preis im Handel ist. Da Leucovorin nicht profitträchtig ist, fehlen pharmakologische und klinische Studien. Das Schicksal der von Autismus betroffenen Kinder kümmert keinen.
- Das Pharma-Unternehmen Purdue täuschte wider besseres Wissen Ärzte, Behörden und die Öffentlichkeit über die Suchtgefahr ihres „Schmerzmittels“ Oxycodon, das in den USA zu einer verheerenden Opioid-Epidemie mit Hunderttausenden Todesopfern führte. Ungerührt verkaufte Purdue den Geschädigten ein teures Entwöhnungsmittel.
- Paroxetitin: Das Mittel wurde weltweit hunderttausendfach als Mittel der Wahl gegen Depressionen bei Kindern verschrieben. Der Hersteller (GlaxoSmithKline) wußte aus internen Studien1), daß das Medikament völlig unwirksam war, vermied es jedoch, dies bekanntzugeben. Schlimmer: Dem Pharmariesen war zudem aus eigenen Studien bekannt, daß Paroxetin neben anderen gravierenden Nebenwirkungen die Suizidgefahr erhöhte.
Chemiepampe statt Lebensmitteln? Hauptsache es schmekt!
Die Lebensmittelindustrie vermarktet mit ungeheurem Aufwand Produkte, die gewinnträchtig aber gesundheitsschädlich sind. Hauptsache, es schmeckt, dann wird gekauft, egal wie teuer und wie ungesund.
Nur ein Beispiel: Fleisch und Wurst, besonders Pökelware, weisen einen erheblichen (zugelassenen!) Gehalt an Nitriten und Nitraten auf. Zweck: schönes Aussehen und Abtötung von Keimen. Nitrit stellt aber ein potentes Mutagen und Cancerogen dar. Die WHO hat auf Grund von Hunderten wissenschaftlicher Untersuchungen Wurst (neben Rauchen und Asbest) als die wesentlichste Ursache von Krebs eingeordnet.
Literaturhinweis: Kreiß Christian, „Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft“ Verlag Tredition, Hamburg 2019




