Das sozialistische Ahlener Programm der CDU von 1947
Viele wissen es vielleicht nicht, aber die CDU war zu Beginn ihrer Gründung zwischen 1945 und 1950 nicht die Wirtschaftspartei, zu der sie unter dem großen Ludwig Erhard wurde.
In ihren Ahlener Programm, das am 3. Februar 1947 beschlossen wurde, wies sie noch das Motto auf: „CDU überwindet Kapitalismus und Marxismus“. Von seinen Verfechtern wurde dieses Programm als christlicher Sozialismus bezeichnet. Im damaligen Programm geprägt von einem „Sozialismus aus christlicher Verantwortung“ wurden unter anderem eine teilweise Vergesellschaftung der Großindustrie gefordert.
Mit dem am 5. Mai 2025 unterschriebenen Koalitionsvertrag kungelt die CDU abermals mit den als angebliche Sozialdemokraten getarnten Internationalsozialisten.
Berliner CDU: Zurück zum Sozialismus?
Wie sehr sich die CDU vom sozialistischen Virus infiziert hat, zeigt sich am Berliner Kabinettsentwurf für das sogenannte Vergesellschaftungs-Rahmengesetz in Berlin.
Dieses Gesetz geht zurück auf das irre Volksbegehren im Jahr 2021, bei dem die Berliner dafür stimmten, große Wohnungskonzerne zu enteignen. Dieses Gesetz wurde vom Bundesverfassungsgericht mangels Kompetenz des Bundeslandes Berlin für verfassungswidrig erklärt.
Nun soll mit dem Vergesellschaftungs-Rahmengesetz in Berlin die Grundlage für mögliche künftige Enteignungen durch den Staat Berlin und Entschädigungen für die Eigentümer geschaffen werden.
Ökonomische Geisterfahrer ebnen Weg zu Enteignungen
Der aus dem Westjordanland kommende SPD-Politiker Raed Saleh faselt zu diesem Gesetz, man werde „rechtssicher, maßvoll und haushaltsschonend regulieren, statt unverhältnismäßig zu enteignen.“
Noch schlimmer argumentiert der CDU-Politiker Dirk Stettner: „Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass die Versorgungslage breiter Schichten der Bevölkerung so schlecht ist, dass eine Vergesellschaftung infrage kommt, dann passiert dies auf der Basis des Verkehrswertes“.
Zwar handelt es sich bei den Attentätern auf den Schutz des Privateigentums nur um die Berliner Koalitionäre und die Berliner CDU, aber allein die Tatsache, dass man in Anbiederung an sozialistische Vergesellschaftungsfantasien ein derartiges Gesetz auf den Weg bringt, um es vom Bundesverfassungsgericht prüfen zu lassen, lässt einem einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen. Ludwig Erhard würde sich im Grabe herumdrehen.
Packt die Kettensäge auch endlich in Buntland aus
Spätestens damit zeigt die CDU, dass sie wieder auf dem Weg zurück zum Ahlener Programm von 1947 und damit zum ewiggestrigen Sozialismus ist.
Das Gute ist, auch diese Anbiederungen der CDU an sozialistische Wähler werden der bunten Republik nicht helfen.
Die Messe für die bunte Republik ist gelesen und Buntland wird allen Umverteilungspolitikern um die Ohren fliegen.
Nicht ein: „Weiter so!“, mit sozialistischen Vorzeichen wird Deutschland wieder auf den richtigen Weg bringen, sondern allein eine libertäre Wirtschaftspolitik im Zeichen der Disruption und staatlichen Dekonstruktion nach argentinischen Vorbild.
Es wird höchste Zeit, endlich auch in Buntland die Kettensäge auszupacken!




